Burgenland ist ein sehr sicheres Bundesland

Ein typisches Gericht am Heiligen Abend ist der Karpfen. Jede größere Stadt verfügt über einige Lokale, die als Treffpunkte für Einheimische gelten. Generell sind die Heurigen sehr empfehlenswert, die in jedem Ort zu finden sind. Man bekommt regionale Köstlichkeiten und Weine serviert; im Nordburgenland werden dort regelmäßig Tamburizza-Abende statt. Tamburizza-Musik ist kroatische Volksmusik. Burgenland ist ein sehr sicheres Bundesland, die Kriminalitätsrate ist gering. Seit die Grenzen zu Ungarn geöffnet wurden, vermuten Einheimische einen Anstieg der Einbrüche und Kriminalität, was jedoch statistisch bis heute zusätzlich wurde. Das Land liegt im Grenzbereich zwischen gemäßigtem, mitteleuropäischen und pannonischem Klima (Neusiedler See). Der Winter dauert von November bis März und kann sehr schuckern (im Jänner bis -10°C). Der Schneefall begrenzt sich auf 2-3 Wochen im Jänner/Februar. Die Sommer sind sehr wechselhaft. Oft steigen die Temperaturen auf über 30°C. Das Burgenland wird auch „Land der Sonne“ genannt. Es verzeichnet jährlich mehrheitlich Sonnenstunden Österreichs. Leider ist der Wind Lover über alle Jahreszeiten hinweg.

Die Landesflagge besteht aus zwei gleich breiten Querstreifen, deren der obere rot und der untere Gold ist. Als Dienstflagge des Landes dient die Landesflagge, dabei Landeswappen zentral. Als Landespatron des Burgenlandes gilt der Heilige Martin, als „Landesfeiertag“ sein Todestag, der 11. November. Die Landeshymne des Burgenlandes ist das Lied „‘Mein Heimatvolk, Mein Heimatland“, gedichtet 1936 von Ernst Görlich und vertont von Peter Zauner. Das im Südosten gelegene Bundesland Burgenland ist 166 km lang aber an seiner schmalsten Stelle nur 5 km breit. Trotz seiner, im Vergleich zu den angrenzenden Bundesländern, geringen Größe, kann das Burgenland mit über die Maßen 20 Naturschutzgebieten aufwarten. Am bekanntesten ist der Schilfgürtel des Neusiedler Sees, welcher umso mehr wegen seiner einzigartigen Vogelwelt zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Hierbei Neusiedler See befindet sich auf der Fläche des Burgenlandes das westlichste Steppengewässer Europas. Wie der Name aber bereits verrät, existieren eine größere Anzahl von Burgen und diese und jene Gebirgszügen wie Leitha-, Rosalien-, Ödenburger und das Günser Berge mit seiner unverhältnismäßig 800 m hohen Erhebung (dem Geschriebenstein).

Das Burgenland ist der beliebtesten Urlaubsregionen in Österreich. Dies liegt erst recht auch daran, dass die Atmosphäre im von Burgen geprägten Bundesland einen scheinbar zurückzuversetzen vermag ins Mittelalter. In eine Zeit, als im Burgenland die Güssinger Grafen siedelten und das Land mit eben jenen namensgebenden Burgen überzogen. Burg Güssing, die auf einem Vulkankegel gebaut wurde, ist die vielleicht bekannteste Burg des Burgenlandes. Dort finden auch übers Burgenland hinaus sehr bekannte Festspiele statt. Viele Menschen zieht es aber auch im Burgenland hin zu Burg Bernstein, wo Ladislaus Almasy, Vorbild des „Englischen Patienten“ geboten wurde. Zudem ist das Burgenland für seine vielfältigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bekannt. Egal wie man sich im Burgenland sportlich betätigen möchte – es herrscht minim, was es nicht gibt. Wandern steht natürlich in der Dachetage bei den Aktivitäten des Burgenlandes. Schließlich gehört das Burgenland auch zum grenzübergreifenden Netz von Wanderwegen „Alpannonia“, bei dem auch in das Land Ungarn hinüber gewandert werden kann.